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Kurzbeschreibung -
Warum wandern
Menschen in den Westen ab? Warum kehren andere wieder zurück? Wie
lässt sich die Bindung an ostdeutsche Regionen fördern? Und
welche Rolle spielen Hochschulen für die Bevölkerungsentwicklung
und das Leben in Ostdeutschland?
Zwei neue
Modellvorhaben - „Rückwanderung als dynamischer Faktor
für ostdeutsche Städte“ und „Bevölkerungsmagnet
familienfreundliche Hochschule“ - erforschen Zusammenhänge
und entwickeln Strategien gegen Abwanderung sowie zur Stärkung
der Rückkehr in die Heimat. Sowohl in Bezug auf Beruf und Existenzgründung
als auch im Kontext der Familie sollen Zu- und Rückwanderung gestärkt
und für junge Menschen „Gründe zum Bleiben und zum Wiederkommen“
geschaffen werden.
Die
im September 2005 angelaufenen Projekte sind inhaltlich miteinander
verknüpft: Im Mittelpunkt stehen neben der Entwicklung konkreter
Maßnahmenkataloge auch deren Umsetzung an den Modellstandorten
Magdeburg und Greifswald.
Das
Rückwanderungsprojekt widmet sich der systematischen Erfassung
der Rückwandererquoten, den Gründen für die Rückwanderung
und der Entwicklung von geeigneten Maßnahmen zur Förderung
sozialer Bindungen in ostdeutschen Städten. Das Projekt „Bevölkerungsmagnet
familienfreundliche Hochschule“ untersucht in diesem Zusammenhang
Hochqualifizierte als gesonderte Zielgruppe.
Beide Modellvorhaben
werden von der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) und dem nexus Institut
für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung
durchgeführt. Die kommunikative Begleitung erfolgt durch die Universität
Leipzig. Finanziert werden die Forschungsprojekte durch das Bundesministerium
für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen des Programms „Aufbau
Ost“.